Hallo,
kaum ausgeschlafen kommt schon der 1. Testbericht.
Und zwar geht es heute um Windows 7 in der 32Bit Version sowohl als auch in der 64Bit Version.
Schon bevor Windows 7 in den Läden erhältlich war, haben Schüler einer Fachhochschule für Informationstechnik, so wie ich, Windows 7 Professional als OEM Version in 32Bit und 64Bit kostenlos bekommen. Studenten bekahmen Windows 7 zu einem günstigerem Preis (39€).
So, jetzt erstmal generell zum Aufbau.
Wer Windows kennt, der weiß, dass im Aufbau alle Windowsversionen so ziemlich gleich sind.
Die Transparente, sofern Aero aktiviert ist, Startleiste erinnert mich irgendwie an KDE4.
Generell vom Aufbau her ist Windows 7 wie sein vorgänger Windows Vista.
Soweit ich gesehen habe, kann man bei Windows 7 den Willkommensbildschirm nicht mit Boardmitteln deaktivieren.
Dazu gibt es aber eine Option im Windows 7 Manager.
Von der Geschwindigkeit ist Windows 7 etwas schneller als Windows XP und läuft generell auch stabieler als Windows XP und Windows Vista.
Auch Benutzer eines Intel Core i7 CPU’s, so wie ich, haben mit WIndows 7 einen Vorteil gegenüber Windows XP.
Windows XP hatte generelle Probleme mit der Hyper Threading Technologie dieses CPU’s, dieses Problem wurde in Windows 7 behoben.
Ich habe erstmal die 32Bit Version getestet, da 64Bit bei Windows (bis Windows Vista) noch nie zu 32Bit abwärtskompatibel war.
Leider konnte ich so nur 3 GB von meinen 6 GB RAM benutzen, da die 32Bit nur 4 GB RAM managen kann. Dazu kommen 512MB für den Kernel, 512MB V-RAM und die 3 GB RAM.
Da ich im Internet mal gelesen habe, dass die Windows 7 64Bit auch zu 32Bit abwärtskompatibel ist, habe ich testweise mal die 64Bit installiert.
Und die netten Forenuser hatten recht, generell funktionieren 32Bit Programme unter Windows 7 64Bit und das System ist generell schneller.
Desweiteren kann ich jetzt meine kompletten 6 GB RAM benutzen.
Die einzigsten 32Bit Programme die nicht laufen, sind die, die eine Überprüfung integriert haben ob es unter einem 32Bit oder 64Bit System ausgeführt wird.
Alle 32Bit Programme werden im TaskManager mit einem *32 gekennzeichnet.
Programme die unter Windows 7 nicht mehr laufen, kann man in der sogenannten Windows XP Mode starten.
Dies ist ein Virtueller PC mit einem Windows XP, was direkt aktiviert ist.
Da der Virtual PC von Microsoft aber eine Hardwarevirtualisierung benötigt, was ältere CPU’s nicht unterstützen, hat sich VMWare etwas ausgedacht.
Und zwar kann man mit dem VMWare Player die Windows XP Mode importieren und dann im Nahtlosen Modus integrieren.
Unter der VMWare Maschiene gibt es dann auch eine OpenGL Unterstützung für Spiele.
Dies werde ich heute mal auf einem älteren Pentium D PC testen und später einen Testbericht posten.
Fazit: Windows 7 ist generell ein gelungenes Betriebssystem. Nach dem misslungenen Vista hat Microsoft wieder richtig losgelegt.
Kurz gesagt, es ist schnell, zum größten Teil Kompatibel mit älteren Programmen, für alles andere gibts dann die Windows XP Mode, und gut zu handhaben.
Ein Upgrade ist aber leider nur von Windows Vista möglich. Windows XP (oder älter) Benutzer müssen das System neu installieren, was ehe empfohlen wird.
Hier noch eine kleine Übersicht über die Preise von Windows 7 (keine Garantie für Richtigkeit, abweichungen je nach Retailer möglich):
| Version: |
Vollversion: |
Upgrade-Version: |
System-Builder (OEM): |
| Home Premium |
200 € |
120 € |
90 € |
| Professional |
310 € |
285 € |
120 € |
| Ultimate |
320 € |
300 € |
160 € |